Montag, 7. April 2008

Hemd 2

Ich habe mich inzwischen für ein Unterhemd entschieden, wie man es des öfteren auf zeitgenössischen Abbildungen (d.h. 1470-1480) sieht: ein langärmliges Hemd, das um den Ausschnitt herum leicht gerafft ist. Teilweise sind auch die Ärmel gerüschelt, ob ich das mache wird sich erst noch zeigen.
06.03.2008:
Soeben habe ich Vorder- und Rückseite sowie die seitlichen Keile zugeschnitten. Anschließend wurde alles zusammengeheftet. Ein paar kleinere Änderungen werde ich noch vornehmen, dann kann ich mich ans Nähen machen.

Sonntag, 6. April 2008

Färbereien außer Konkurrenz - Die Indigolösung

Heute wurde mal wieder farbige Wolle produziert. Nachdem ich derzeit nicht spinnen kann (maroder Daumen) hab ich erstmal günstig fertige Wolle besorgt (1kg um genau zu sein) um damit weiter zu experimentieren.

Um etwas farbliche Abwechslung zu bekommen habe ich es mit der Indigolösung von Wollknoll.de probiert. Nachdem ich dadurch schummle (ist ja gelöstes Indigo; Magen und Schutz der Nachbarn verbieten mir die traditionelle Aufbereitung - Urin, Gären lassen etc. - von Indigo derzeit) läuft die Aktion außer Konkurrenz.

200g Schurwolle, eine Stunde gebeizt in 50g Alaun und 12 g Weinsteinrahm, wurden in 5l Wasser mit 100 ml 50%iger Essigsäure und ca. 75 ml von der Indigolösung eine halbe Stunde lang gekocht. Ich war etwas misstrauisch, weil ich im Internet von einigen mißglückten Färbungen mit dem Zeug gelesen hatte, kann die negativen Beobachtungen aber überhaupt nicht bestätigen. Die Wolle ist schlicht und ergreifend blau.

Weil ich noch ein Viertel von der Lösung übrig hatte hab´ ich darin den 2. Krappzug von neulich, der mich so an Batik erinnert hat, darin "entsorgt". Es ist zwar noch nass, sieht aber lustig blau-lila-melliert aus. Schade, dass sich das mit dem Kardieren der Wolle ändern wird.

Bilder folgen, wenn der Kram trocken ist.

Ich denke, demnächst kommt mal Cochenille dran.

Montag, 24. März 2008

Jahreszeitlicher Beitrag


Für einen guten Freund habe ich als österliche Kleinigkeit einen Hasen produziert. Kleinigkeit relativiert sich etwas, wenn man die in dem Tierchen steckende Arbeitszeit durchrechnet.
Das äußere besteht aus französischer Wolle, gestopft wurde der kleine Kerl mit Karakulwolle. Die Augen sind aus irischer Wolle.
Eigentlich hätte der Hase ein Schäfchen aus Soay-Wolle werden sollen. Nachdem ich allerdings in den letzten Wochen einen lädierten Daumen hatte konnte ich nicht spinnen. Davon abgesehen habe ich trotz radikaler Versuche bislang noch kein zufriedenstellendes Resultat bekommen bei der Entfettung der Wolle.
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Sonntag, 23. März 2008

Testfärbereien 3 / Ernstfärben 1 - Birkenblätter

23.03.:

Derzeit weichen etwa 240g Birkenblätter ein, die morgen außer den üblichen Testschnibbeln auch 70cm des feinen Wollstoffs färben sollen. Die Aktion dient mehreren Zwecken: Der Stoff soll an der Blauen Nacht zu einem Kinderkleidchen verarbeitet werden; außerdem möchte ich sehen, in wie weit sich dass Grün von Birkenblättern von dem der Goldrute unterscheidet. Das Ganze wird spannend, da ich nicht wie im Rezept vorgesehen vorher Farbzüge in Gelb machen werde, sondern direkt auf grün gehen werde. Ich wüßte einfach nicht, was ich noch alles gelb färben sollte, bzw. was ich im Anschluss damit machen sollte, da gelb nicht so wirklich meine Farbe ist. Ich hoffe also das beste.

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24.03.:

150g Färbegut (130 g Wollstoff, 20 g Shetlandwolle im Vlies)

Beize: 25 g Alaun, eine Stunde gekocht

Das eingeweichte Birkenlaub wurde eine Stunde lang gekocht, anschließend abgeseiht, die Blätter in einen Lappen gebunden und mit dem Sud weitergekocht. Das Färbegut wurde eine Stunde im Sud gelb gekocht, danach wurde der Farbbeutel entfernt und dem Sud 3-4g Eisensulfat zugesetzt. Darin wurde die Wolle weitere 15-20 min gekocht.

Generell lässt sich schon jetzt sagen, daß die Birkenfärbung deutlich kräftiger wirkt als meine Goldrutenfärbung. An der Shetlandwolle sieht die Farbe recht nett aus, wie sie auf dem Stoff geworden ist kann ich erst sagen, wenn er trocken ist. Derzeit wirkt er ziemlich bräunlich, aber das kann sich noch geben.

Das Gelb ist weniger grünlich als bei der Goldrute. Direkt vergleichen kann man die Ergebnisse ja leider nicht, da es sich um unterschiedliche Mengen handelt und ich heute keinen Gelbzug gemacht habe.

Ich bin gespannt und hoffe auf das morgige Tageslicht

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25.03.:

Holla! Es ist grün!

Um ehrlich zu sein, es hat genau die Farbe, auf die ich gehofft habe. Leider kann der Photo die Intensität der Farbe kaum einfangen. Da können moderne chemische Farben einfach nicht mithalten, auch wenn man das auf dem Bild kaum sieht.

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Donnerstag, 20. März 2008

Das Unterhemd - Hemd 1


15.03.08:
Inzwischen habe ich mich für Unterwäsche entschieden. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung besteht die im Mittelalter nicht zwangsweise aus einem langärmligen Hemd. Spätestens ab ca. 1400 gibt es auch eine Variante mit Trägern und einer leichten Raffung über der Oberweite. Insbesondere ab 1450 ist der Rockteil (ebenfalls mit einer Raffung) angesetzt. Aus dieser Zeit stammen zwei der bekannteren Malereien, einerseits eine Töpferin (Süddeutschland) auf einem Kartenspiel, andererseits eine sich ankleidende Medea (heute Wien). Weitere Beispiele finden sich aus Prag, Österreich und Südwestdeutschland.
In den Abbildungen findet sich dieses Kleidungsstück entweder in An- bzw. Auskleideszenen, oder als eher legere Kleidung, während andere Dargestellte nackt sind. Die Interpretation als Unterhemd ist somit gut abgesichert.

Eine Anziehhilfe in Form einer Schnürung o.ä. ist nirgends zu sehen, obwohl die Hemden am Bauch recht eng anliegen. Das Oberteil scheint so die Brüste zu stützen, allerdings darf - das hat mein Probeteil gezeigt - der Teil am Bauch nur so eng sein, daß man die Oberweite beim Anziehen durchquetschen kann.

Zugegebenermaßen bin ich derzeit unentschlossen, ob ich die Variante mit angesetztem Rockteil mache oder die durchgehende.
Photos des Probeteils folgen bei Gelegenheit (für Gelegenheit lies: wenn ich neue Batterien für die Kamera besorgt habe *g*)
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19.03.:
Mangels einer Entscheidung habe ich an "flexiblen" Teilen des Hemdes mit dem endgültigen Stück angefangen. Ich habe zwei Träger genäht (per Hand im Überwendlingsstich).
Das Leinen für das Hemd habe ich ja schon länger, und auch das Leinengarn lag nun schon viel zu lange ungenutzt herum. Übrigens ist Nähen mit Leinengarn eine interessante Erfahrung, da es eher starr ist und auch dicker als normales Garn. Immerhin beruhigt mich das Starre: mein handgesponnenes Leinen hatte auch diesen drahtartigen Touch *g*
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23.03.:
So, nachdem die Planung der oberen Schichten jetzt etwas weiter gediehen ist werde ich wohl zum eigentlichen Tragen ein eher übliches langärmeliges Hemd machen. Hemd 1 möchte ich trotzdem machen, es rutscht allerdings auf der Prioritätenliste ein gutes Stück nach hinten.

Montag, 3. März 2008

Testfärbereien: Aus weiß mach bunt, Teil 2 - Krapp

Am Abend des 2.3. wurde die nächste Runde eingeläutet: Ich habe 57g Krappwurzeln gemahlen. Sehr unauthentisch mit einer elektrischen Kaffeemühle der 70er Jahre. Das Pulver wurde dann über Nacht eingeweicht.

Die Wolle (wie beim letzten Mal neuseeländische, wenn auch diesmal weißgelbliche - 120g, ein bisschen Shetland - 20g und ein paar Fitzelchen des Wollstoffs für´s Kleid) wurden wieder mit Alaun (30g) und Weinsteinrahm (10g) eine Stunde lang gebeizt. Im Gegensatz zum Rezept werde ich die nasse Wolle hier nicht eine Woche lang rumliegen lassen. Es ist ja nur eine Testfärbung.

Die erste Färbung wurde bei 65 bis 75 °C eine Stunde lang gekocht. Der Krapp wurde - im Gegensatz zum Goldrutenkraut beim letzten Mal - einfach im Topf belassen, da Krapp bei Kontaktfärbug intensiver wird. Das kann ich voll und ganz bestätigen. Am Ende der Stunde leuchtete es mir dermaßen aus dem Topf entgegen, daß jede Feuerwehr neidisch geworden wäre. Allerdings habe ich festgestellt, daß wohl wirklich die Kontaktfärbung ausschlaggebend ist, denn schon die locker zusammengebundenen Stellen des Kammzugs haben deutlich schlechter angenommen.

Die zweite Färbung erfolgte bei 75 bis 80°C, wieder eine Stunde. Das Ergebnis war nicht so beeindruckend. Vielleicht, weil weniger Krappbrösel im Topf waren (das meiste hing in der Wolle vom 1. Zug), vielleicht hätte ich generell mehr Krapp nehmen sollen. Das Ganze erinnert mich stark an eine rote Batikhose, die ich mal hatte. Man merkt, es hätte ein leuchtendes Rot werden wollen, es hat´s aber nicht ganz geschafft. Was ich mit der Wolle mache, muss ich mir noch überlegen.

Beide Färbungen wurden im Anschluss ans Köcheln in Seifenlauge und anschließend klar gespült, sowie mit etwas Essig fixiert.

Fazit: Der erste Zug macht vom Ergebnis her den zweiten vollkommen wett, allerdings graut mir davor, die Krappkrümel aus der Wolle zu puhlen, bzw. rauszukämmen. Ich drücke mich derzeit davor.

Links der erste Zug, rechts der zweite (der wirkt allerdings auf dem Photo besser als real).


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Mittwoch, 27. Februar 2008

Testfärbereien: Aus weiß mach bunt, Teil 1 - Goldrute

Irgendwie würde das hier auch zum Spätmittelalter oder zu den Spinnereien zählen.

Vom 26. auf den 27. Februar hab ich in einem spontanen Anfall von "das muss mal voran gehen" 100g Goldrutenkraut über Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag wurde dann ein riesiger Topf angeschafft, den ich (ich war ziemlich übernächtigt, in der Nacht vorher war ein ziemlich lauter Sturm) El Topfo genannt habe. Den Goldrutenpamps habe ich zwei Stunden lang ausgekocht, abgeseiht und einen Teil in ein Tuch eingebunden.

Zeitgleich wurde , entsprechend dem "Rezeptbuch" von Dorothea Fischer erstmal die Wolle mit Alaun und Weinsteinrahm eine Stunde lang gebeizt. In erster Linie war das neuseeländische Wolle (weil man die eben so leicht nachbestellen kann), dazu noch Proben einer Shetlandwolle und kleine Schnippsel des Wollstoffs, aus dem das Spätmittelalterkleid entstehen soll.

Die erste Färbung sollte gelb werden. Also die leicht abgekühlte und ausgedrückte Wolle aus der Beize in den Färbesud umbetten, und wieder eine Stunde lang kochen. Im Laufe der Zeit wurde das ganze doch erfreulich gelb. Nach dem Färben und leichten Abkühlen wurde der ganze Krams dann in einer Seifenlage ausgewaschen und klargespült.

Die zweite Färbung (gleicher Sud, neuer Beutel mit Goldrutenpamps) wurde dann zu grün weiterentwickelt. Trotzdem erstmal wie gehabt eine Stunde lang gelb kochen, erst im Anschluss dann die angegebenen 2% Eisensulfat mit rein und 15 min weiterkochen. Das Ergebnis war reichlich mau, also hab ich nach einer angemesseneen Wartezeit mehr Eisensulfat dazu (letzten Endes waren es dann sicher 6%). Nachdem mich das immernoch nicht überzeugte, hab ich der Wolle ca. 20 min Frischluft gegönnt und anschließend nochmals für 15 min in den Topf geschmissen. Gefallen hat mir das noch immer nicht, aber meine Lust und Laune waren aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit erschöpft. Also raus aus dem Topf und zur Seifenlauge mit dem Zeug. Und wuuuuuuusch, bei Kontakt mit der Seifenlauge muss chemisch was wichtiges mit dem Eisensulfat passiert sein, denn es fällte schwarz aus, und die Wolle war auf einmal grün! Laut Buch sollte sie das zwar schon vorher sein, aber ich habe beschlossen, das Ergebnis nicht zu hinterfragen.

Die Wolle sah allerdings eher nicht so knackig aus, und ich war eigentlich schon zu dem Schluss gekommen, daß Kammzug zu färben wohl keine so dolle Idee war. Aber schau an, nach dem Trocknen habe ich die filzigen Wollschlangen kardiert und fluffigweiche, ziemlich bunte Wolle erhalten.


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Mittwoch, 6. Februar 2008

Unter Schafen

Im Herbst 2006 hat es mich überkommen. Ich war der Meinung, ich müsste Spinnen lernen. Einige Bestellungen später war ich um folgende Erkenntnisse reicher:
1. 1 kg Wolle ist mehr, als man meint
2. das ist leichter, als man immer den Eindruck hat
3. die klassische Anfängerspindel ist mir viel zu schwer
Kurz darauf folgte eine weitere Bestellung, und ich hatte bereits drei Spindeln. Das ganze Projekt lief recht erfolgreich, musste aber abgebrochen werden, weil die Biedermeierei meine Aufmerksamkeit forderte.
Vor einiger Zeit habe ich Spindeln und Wolle wieder hervorgekramt, angeregt durch die Tatsache, daß ich für das Museum in der Kühnertsgasse unter anderem die Textilstube konzipiere. Seitdem hänge ich geistig viel zwischen Schafen und spätmittelalterlicher Kleidung herum. Zur Textilproduktion gäbe es viel zu sagen, um genau zu sein so viel, daß wir beschlossen haben, daraus ein Begleitbüchlein zum Museum zu machen.
Als Folge habe ich jedenfalls die Spinnerei wieder aufgenommen. Die Auswahl an Spindeln wurde durch einige wunderschöne Exemplare von einem Drechsler in England und erste Versuche, authentische Spindeln nachzubauen ergänzt. Somit habe ich für alle Bedürfnisse eine Spindel mit dem richtigen Gewicht. Weiterer Zuwachs ist natürlich nicht ausgeschlossen.
Dazu kommt mein persönliches Bedürfnis, mich mit alten Schafrassen auseinanderzusetzen. Inzwischen habe ich da eine ganz nette Wollsammlung alter Arten wie Soay, Skudde, Manx Loaghtan und Karakul beisammen, aber auch gängigere Arten wie Shetland, Island und moderne Sorten aus aller Welt wollen inzwischen untergebracht werden. Außer den alten liegen mir besonders die englischen Rassen am Herz. Wolle ist nicht gleich Wolle, und ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich die einzelnen Rassen in Textur und Verarbeitungsanforderung sind.
Irgendwann wurde mir klar, daß frau nicht nur spinnen kann, sondern sich auch Gedanken darum machen muss, was sie mit der Wolle hinterher anstellen will. Die allererste, noch unregelmäßige Anfängerwolle wurde also zu einem kleinen Schäfchen verarbeitet. Der Körper ist aus neuseeländischer, Beine und Nase aus französischer Wolle. Mäh 1 ist sozusagen der Prototyp und wird noch viel Gesellschaft bekommen.
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Allerdings würde ich bald in kleinen Schafen ersticken, wenn ich aus der ganzen Wolle nur Schäfchen erzeugen würde. Eine wunderschöne Alternative sind Schals und Dreieckstücher. Dafür produziere ich jetzt erstmal dünnes Garn aus neuseeländischer Lammwolle. Die ist leicht zu bekommen, ich finde sie sehr angenehm und ich verspinne sie unglaublich gern; für mein erstes Tuchprojekt möchte ich nicht unbedingt die schwerer zu beschaffenden Wollarten verheizen. Mal sehen, ob ich mich mit der Lochmusterzählerei arg übernommen habe. Erstmal muss noch gesponnen werden.
Desweiteren steht die Anschaffung eines Spinnrades bevor. Bei einem Antiquitätenhändler südlich von Nürnberg gibt es eine enorme Auswahl zu Spottpreisen. Auch hier ist es der technische Vorgang, der mich reizt, und insbesondere die moderneren Rassen hoffe ich damit schneller verarbeiten zu können. Das Spinnen mit der Fallspindel ist zwar medidativ und beruhigend, aber das wachsende Wolllager und die Spinndauer bei dünnem Garn haben nach einigen Berechnungen eine horrende Verarbeitungsdauer ergeben.
Zu den exotischeren Projekten, die da noch kommen werden, gehören das Spinnen mit dem Handspinnrad (zumindest möchte ich es beherrschen, betreiben werde ich es sicher nicht), am mittelalterlichen Spinnen (nicht einfach mit senkrecht nach unten hängender Spindel, sondern diagonal vor dem Körper) arbeite ich bereits. Dafür und für den Flachs, der inzwischen auch hier liegt, brauche ich als nächstes einen Rocken zum Aufbinden der Fasern.
Man hat ja sonst nichts zu tun

Mittwoch, 9. Januar 2008

Auf ein Neues!

Neues Jahr, neue Blaue Nacht... Was liegt da näher, als ein neues Kleid?
Nur soweit vorab: die Blaue Nacht 2007 war für das künftige Museum in der Kühnertsgasse ein voller Erfolg, noch mehr Leute hätten wir kaum unterbringen können.
Nun heißt es, für dieses Jahr (die Stadt Nürnberg hat das für uns etwas schwierige Rahmenthema "Inseln" gewählt) ein neues Rahmenthema zu finden. Wir haben uns darauf geeinigt, den Schwerpunkt dieses Jahr schon in die Richtung zu lenken, die auch später das Museum beherrschen wird: Handwerk im Mittelalter. Wir hoffen, einige Handwerkervorführungen bieten zu können. Hausgebacken werden wir Textilherstellung präsentieren. Dazu werden Spinnen und ein Trittwebstuhl gehören. Ob wir auch färben werden, müssen erst noch Experimente zeigen *g*
Natürlich brauche ich dafür standesgemäße Bekleidung. Die letzte Zeit war somit geprägt von Recherchearbeiten zur Kleidung in Nürnberg bzw. Süddeutschland in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das typische Dürerkleid steht für mich nicht zur Diskussion, da es bereits im letzten Jahr präsentiert wurde und wir auch etwas früher ansetzen wollen.
Demnächst also hier die Ergebnisse von Jagen und Sammeln 2008.