Samstag, 23. Januar 2010

Stromschnellen


Eigentlich sind sie ja schon seit einer knappen Woche fertig, aber ich bin erst heute dazu gekommen, sie bei Tageslicht zu photographieren. Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, wie blöd es ist, die eigenen Füße zu photographiern?
Das Muster (River Rapid Socks von Sockbug) stammt mal wieder von Ravelry, die Wolle ist die traumhafte Jojoland Melody Superwash MS08 von der Wollbox. Bei dieser Farbvarianz versuche nicht einmal ich, die Socken farbsymmetrisch zu stricken. 




Samstag, 16. Januar 2010

Aran-Fäustlinge


Diese Fäustlinge sind das etwas verspätete Weihnachtsgeschenk für einen Freund. Der fand nämlich die Wolle von meinen Pomatomus so toll, daß ich ihm in grün Handschuhe gestrickt habe. Das Muster stammt mal wieder von Ravelry, allerdings habe ich die Aran Delight Mittens sehr stark abgewandelt. Sie passen ihm und er ist glücklich. Happy End. :D



12-1 2010: Kampf dem Chaos


Am letzten Wochenende habe ich das Elend beendet und endlich eine Nadelmappe genäht, in der alle Nadelspiele ordentlich aufgebahrt werden können. Der Kleinkram hat ein dazu passendes Beutelchen bekommen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr das die Wühlzeit reduziert!
Material: ein bißchen Repro-Stoff, von dem ich nicht mehr weiß, wofür ich ihn mal gedacht hatte und eine kleine, niederländische Vliesdecke zur Stabilisierung.


Bisher haben alle meine Nadelspiele in einer Art Kosmetikbeutel gewohnt. Die Wohngemeinschaft beherbergte darüber hinaus auch noch allen möglichen Krimskrams wie Zopfmusternadeln, Wollnadeln, Reihenzähler, Bleistift, Maschenmarkierer und ab und an auch eine Schere. Ihr könnt euch sicher die Wühlerei vorstellen, sobald ich etwas gebraucht habe...


Samstag, 26. Dezember 2009

Aran Tam


Seit ich das Buch One Skein Wonders (darin lauter Sachen, die man aus einem Knäuel Wolle Stricken kann) gekauft habe, wollte ich immer die Aran Tam einmal stricken. Ich hatte doch Respekt vor dem Ding, weil es meine erste Strickmütze ist und ich generell immer dann, wenn etwas auch wirklich passen soll, ein wenig nervös bin.
Als mir dann auf der Seite der Wollwerkstatt Kiel die wundervolle Scottish Tweed Aran von Rowan in den Korb gesprungen ist, war alles klar. Allerdings war das schon ein arg knappes Unterfangen. Als zum Schluß die Bommel fertig war, hatte ich noch exakt 2m Wolle übrig. Aber ich liebe meine neue Mütze. 


Samstag, 12. Dezember 2009

Neuigkeiten & Altlasten


Die nächsten Strickstücke sind fertig.
Auf die fingerlosen Pomatomus-Handschuhe bin ich besonders stolz. Das Muster mit seinen endlos vielen rechtsverschränkten Maschen war für meinen Geschmack nicht sooo schön zu stricken, aber das Ergebnis liebe ich einfach. Die Wolle ist Drops Silke-Tweed und fühlt sich mit über 50% Seide einfach toll an (Ich hab da auch noch ein paar Knäuel in grün *hüstel*).





Vorher hatte ich noch die Creeping Vines-Socken auf den Nadeln, wo sie in meinem üblichen Pausenzustand von 1 1/2 Socken übersommert haben. Das Baumwollsockengarn (Lana Grossa Meilenweit Cotton) hat sich wirklich toll stricken lassen. 




Beide Strickmuster sind von www.ravelry.com

Montag, 30. November 2009

Handarbeits-Winteranfang

Kalendarischer Winteranfang ist langweilig. Astronomischer Winteranfang? Kann ja jeder.
Mein Winteranfang wird irgendwie eher vom ersten Sockenpaar des Jahres bestimmt. Deshalb bekommt das in diesem Jahr auch seinen Platz hier. Es ist das linke.
Das rechte.... befand sich im Zustand von "ein dreiviertel Paar Socken" seit 2 oder 3 Jahren im Dauerwinterschlaf, bis ich es gestern im Anschluss an das erste in einem plötzlichen Anfall von Ufo-Beseitigungswut wieder belebt habe. Insofern ein saisoneröffnender Doppelschlag. Ich hoffe, das sagt nichts über die Qualität oder Quantität des kommenden Winters aus...


Samstag, 21. November 2009

It´s not a headdress,...

... it´s a statement!

Ich habe Anfang der Woche an zwei Abenden die Herbstwolle zu einer Mütze verhäkelt. An sich schon ein Erlebnis, denn das letzte, was ich gehäkelt habe, war ein Kissenbezug irgendwann in den frühen 90ern (und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich ziemlich alt...). Weil ich auf die Schnelle keine Anleitung auf deutsch gefunden habe und nicht auch noch häkeln nur auf Englisch können wollte, habe ich einfach frei Schnauze feste Maschen im Kreis herum gehäkelt und gelegentlich zugenommen. Muster wollte ich ja eh keines, also war das okay.
Als das Ding etwa 25 cm Durchmesser hatte, ging mir auf, daß mir ziemlich schnell einfallen sollte, wie man beim Häkeln abnimmt, wenn ich nicht mit einer ziemlich alternativen Tischdecke dasitzen will. Ich bin alles in allem sehr verblüfft, weil das Ding doch sehr stark dem Vorbild (einer Mütze, die ich letztes Jahr gegen die frostigen Winde aus der ungarischen Tiefebene in Wien erstanden hatte) ähnelt. Auch sonst ist sie genau so geworden, wie ich sie haben wollte.


Als ich sie aufgesetzt habe, hat sich allerdings mit lautem Getöse Mr. Bob Marley in meinem Kopf eingefunden hat.
Mei, es hilft einfach nix. Nennt mich einfach Betty, Betty Marley.




Den eigenen Hinterkopf zu photographieren ist übrigens ein sehr unterhaltsames Unterfangen. Falls jemandem einmal langweilig sein sollten, kann ich diese sehr kurzweilige Beschäftigung wärmstens empfehlen. Bei mir musste schließlich der Teddy herhalten.