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Dienstag, 26. Dezember 2017

Spätsommer und Herbst 2017

Es sind mal wieder eine Menge Nachträge abzuarbeiten, die gewohnt knitterig daherkommen.

Noch im Spätsommer habe ich mich an meinen ersten V-Ausschnitt gewagt:


 Im Herbst gab es dann einen ganzen Schwung neue Sachen.

Die blaue Kappe erfuhr eine Neuauflage in staublila:



Zwei weitere Varianten des Sjöden-Shirts entstanden:




Ich glaube, das Abnehmen des Schnittes hat sich jetzt ausführlich gelohnt. ;)

Aus dem fusseligsten Sweat aller Zeiten habe ich ein schwarzes Kleidchen genäht. Einzelschnitt gekauft, dann ist mir aber spontan ein Simplicity-Heft zugelaufen. Allerdings finde ich Schulterabnäher eine blöde Idee, ehrlich.


Eine Jersey-Gammelhose unterschlage ich hier jetzt mal optisch. Die Flausch-Jacke, die ich zugeschnitten habe, sollte ich vielleicht auch irgendwann mal zusammennähen...

Sonntag, 9. Oktober 2011

Kurzurlaub in den 70ern

Bordenau - also das halbjährliche Zusammentreffen von ca. 22 Näh- und Futterverrückten Damen aus dem deutschsprachigen Raum in einem kleinen Ort bei Hannover - war für mich diesmal eine Mottoveranstaltung.
Normalerweise bin ich ja Cays Bettvorleger, aber diesmal wurde ich schon fast luxuriös im Keller ihrer Mutter einquartiert, im sog. Kaminzimmer. Betritt man den Raum, so meint man, man wäre durch eine Tür in Raum und Zeit in die späten 60er/ frühen 70er eingetreten:

(Danke an Cay für die Bilder!)
Nicht nur, daß ich passend dazu eh schon im Beatles-Schlabbershirt darin geschlafen habe, nein, auch mein Bordenau-Projekt stammt aus dieser Zeit. Um mal wieder etwas neues für Veranstaltungen zu haben, die nicht in Schlamm und Dreck irgendwelcher Grabungslöcher stattfinden, habe ich mich an ein Kleidchen gemacht.
Der Schnitt stammt aus einer DDR-Zeitschrift mit dem aussagekräftigen Titel "Mode und Schnitt", Ausgabe 11/1972 und fand vor einiger Zeit über den Kostümkram-Shop von Christine Lorenz seinen Weg zu mir.

Allerdings erwies sich der Schnittmusterbogen als etwas ... anstrengend, weshalb ich das Projekt bis jetzt immer wieder vor mir hergeschoben habe.

Nach viel Gegrübel und Haareraufen um die korrekte Schnittlinie wurde es dann aber doch noch was mit dem Kleidchen, das so gut wie keinen Widerstand leistete (Schulternaht etwas ändern, Falten etwas höher ansetzen, das war´s). Allerdings habe ich jetzt die Schnürösen, die ursprünglich mal der Haben-will-Auslöser waren weggelassen. Und so gibt es nach dem etwas spärlichen 12-9 (einem Werkzeugbeutel für den Roller) auch schonmal ein vernünftiges 12-9/10:

Als ob das Thema 70er offiziell gewesen wäre, liefen mir an diesem Wochenende über den Tauschtisch dann auch noch ein paar zeitlich passende Exakta-Kameras zu, die in den späten 60ern und frühen 70ern produziert und verkauft wurden (eine VX 1000 und die etwas abgespeckte VX 500 mit jede Menge Zusatzgerödel). Entgegen der ursprünglichen Bestimmung (sie wären wohl sonst auf dem Müll gelandet) wurden die beiden jetzt erstmal gereinigt und mit Filmen bestückt. Ich bin schon mächtig gespannt, ob das was wird mit uns dreien. ;)


Zwar nicht neu, aber doch irgendwie auch was wert, und weil wir eh schon dabei sind: Die Zündapp R 50 läuft derzeit ohne Probleme. Heuer ist das fast eine Premiere. Aber okay, das Mädel ist jetzt 33 Jahre alt, da darf man schon das ein oder andere Zipperlein haben (nur, warum bitte alle auf einmal im Sommer 2011???). Im Winter bekommt sie hoffentlich endlich eine neue Farbe, das Rot, das der Vorbesitzer über das Quietschegrün anno 1978 gesprüht hatte, bröselt allmählich doch stark ab und kommt unter jedem Kratzer zum Vorschein.


Zusammenfassend:
Viele Grüße aus den 70ern, in denen ich mal nicht nur musikalisch zu Gast war!

Montag, 25. April 2011

Regency-Overdress


Damit ich mit dem hellen Kleid nicht weißer daherkomme als die Braut, sollte es ja noch ein pistazienfarbenes Überkleid zum Frankensteinkleid geben.
Erfreulicherweise entspricht die Schnittkonstruktion von Wingeo grob den Teilen meines Kleides, weshalb ich hier auf ein Probestück verzichtet habe. Die Schnittteile des Wingeo-Schnitts habe ich anhand des Kleiderschnitts wo nötig ein bißchen angepaßt und etwas Weite zugegeben. Auf die Ärmel des Overdress habe ich verzichtet, das wäre mir zuviel Gewurschtel um die Oberarme gewesen.
Insofern war das Überkleid nach all den Änderungen am eigentlichen Kleid eine relativ schnell genähte Angelegenheit, aber es mag sein, daß der sich langsam anschleichende Zeitdruck auch seinen Teil beigetragen hat.
Wingeo sieht eigentlich eine komplette Fältelung des Rockteiles vor, was mir aber etwas übertrieben erschien. Ich habe sie auf die Rücken- und Seitenpartie beschränkt, wie man es auch vielen erhalten Originalen sieht. Bei der Verarbeitung der verschiedenen Stofflagen habe ich mich wieder am Past Patterns-Kleid orientiert, die Anleitung von Wingeo ist doch recht schmal.
Raffiniert finde ich die Einraffung des vorderen Seitenteils unter der Achsel. Das ist wirklich eine schöne Lösung, die keinen großen Aufwand erfordert.
Derzeit fehlen noch die Knöpfe vorne am Verschluß, aber nachdem die erst in den nächsten Tagen mit der Post kommen und ich nicht weiß, wie es dann mit Zeit, Tageslicht und Motivation in der Wohnung aussehen wird, gibt es die Photos heute schon in der "fast fertig" Variante. Detailaufnahmen mit den Knöpfen kommen dann nach.
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Sonntag, 24. April 2011

Regency a la Frankenstein


Nachdem ich ausreichend lange mit dem Probeoberteil geschmollte hatte, habe ich beim Frühjahrsbordenau einen 2. Anlauf gewagt.
Letztlich ist von dem ursprünglichen Folkwear-Schnitt nicht viel übriggeblieben. Den Rücken habe ich von Period Impressions 460 übernommen (Danke, Eva!), der Verschluß ist - vergleichbar mit dem Past Patterns-Schnitt nach vorne gewandert, die Front wurde entsprechend der Länge des PI-Schnitts verlängert. Dazwischen habe ich dann aus beiden Schnitten neue Ärmel konstruiert, denen ich bei dieser Gelegenheit auch gleich etwas Luft rausgelassen habe (= Volumenreduzierung ;-) ). Faszinierenderweise hat das 2. Probestück bis auf 2 winzige Änderungen dann auch auf Anhieb gepaßt.
Damit mein Kurzmieder nicht durch den hellen Stoff scheint, wurde das Oberteil um eine Klappenkonstruktion unter der Raffung vorne erweitert (ähnlich denen am PP-Schnitt). Irgendwo zwischen all diesen Änderungen bekam das gute Stück dann auch den Titel "Frankenstein-Kleid", weil es aus so vielen Versatzstücken zusammengesetzt ist. Nachdem aber die Varianz zeitgenössischer Kleider so groß ist, habe ich kein schlechtes Gewissen bei all diesen Maßnahmen.
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PhotobucketBeim Nähen (unglaublich, aber wahr: die Featherweight schnurrt wieder, die lange Tüftelei hat sich gelohnt) bin ich dem Aufbau des Kleides gefolgt, auf dem der PP-Schnitt basiert.
Den Rockteil habe ich zu weiten Teilen von Folkwear übernommen (das bedeutet in diesem Fall: trapzförmiges Vorderteil, trapezförmige Seitenteile und die Full back-Variante). Nachdem ich jedoch befürchtet hatte, die glatte Front könnte an mir nicht gut aussehen und aufgrund des Frontverschlußes unter Umständen unschön aufklaffen, habe ich die Vorderseite auf die Breite der PP-Front erweitert und die Mehrweite des Folkwear-Oberteils auf dieses Maß eingereiht. Noch ein paar Zugbänder rein und Säume dran, und plötzlich war es fertig.
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Dienstag, 1. März 2011

12-2: Probeoberteil

Im Laufe des Februars habe ich mal ein Probeoberteil vom Folkwear-Schnitt gemacht und als 12-2 deklariert.
Allerdings hat sich der Schnitt als reichlich problematisch erwiesen. Wieder einmal gehen Designer davon aus, daß man bei einer größeren Oberweite automatisch Schultern wie ein Preisboxer hat.
Ich gebe zu, ich habe keine Lust, diesen Schnitt, den ich aufgrund des Rückenverschlusses für mich eh als suboptimal empfinde nun ewig abzuändern. Ich habe ein wenig mit mir gerungen und es wird nun darauf hinauslaufen, daß ich den Rücken neu konstruiere und den Verschluß nach vorne verlege, vmtl. ähnlich wie beim Past Patterns-Schnitt. Ich werde auch ein wenig Volumen aus den Ärmeln herausnehmen.
Ich gestehe, ich habe auch schon überlegt, einfach nochmal den PP-Schnitt zu verwenden, aber irgendwie wäre das auch fad. Einen Schnitt für ein Frontklappenkleid hätte ich zwar auch noch, aber den fände ich unter dem Überkleid nicht so gelungen.
Naja, kommt Zeit, kommt Kleid.

Samstag, 22. Januar 2011

Empire Reloaded

Ich habe ja bereits im 12-12 angekündigt, daß es 2011 auch mal wieder ein historisches Kleidungsstück von mir geben könnte.
Schnitte sind da, Stoff ist da, es kann quasi losgehen.
Der weiße Stoff mit dem grünen Farn (müßt ihr mir jetzt glauben, beim nächsten Mal gibt´s ein Close-up) liegt hier schon etwas länger herum. Die grüne Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau habe ich bei StoffamStück gefunden.
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Das eigentliche Kleid nach dem Folkwear-Schnitt 215 in der A-Variante wird aus dem gemusterten Stoff entstehen. Wie man sieht: es gibt schon den Zuschnitt für´s Probeteil obenrum.
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Darüber wird es dann noch Wingeo 255 aus dem grünen Stoff geben. Don´t panic! OHNE den Turban.

Mittwoch, 14. November 2007

Da war doch mal was...

Bei der Blauen Nacht hatte ich mit einer lieben Teilnehmerin beschlossen, im Herbst in den Film "Becoming Jane" ins Kino zu gehen. Und zwar standesgemäß. Neben einem schönen Abend habe ich mir davon vor allem versprochen, endlich mal mit meinem Regency-Projekt in die Puschen zu kommen.
Die Unterwäsche in dieser Zeit ist relativ schnell abgehandelt: Die Chemise hatte ich schon für das Nürnberger Biedermeier gemacht. Als Korsett sollte eigentlich ein Schnitt von Past Patterns herhalten, allerdings erfordert der Reet-Versteifung, und sowas ist hierzulande nicht so leicht zu bekommen. Also hab ich aus besagtem - ungewöhnlich authentischen - Simplicity-Packerl auch das Kurzmieder gemacht, erstmal als Plan B.
Das Teil musste reichlich modifiziert werden, da meine Oberweite vom Hersteller nicht mehr vorgesehen ist. Das hat aber ganz gut funktioniert, das Ergebnis zauberte sogar der Schneiderpuppe einen ordentlichen Vorbau. Der Oberstoff ist historisch ganz unkorrekter Polyjacquard, das Zwischenfutter eine Lage Baumwolle und das Innenfutter... ein Rest von der hellblauen Baumwolle vom Biedermeier-Mutzen. Hat farblich so schön gepaßt. Farblich passendes Schrägband habe ich leider keines gefunden, und basteln wollt ich keins, der Oberstoff hat mich schon genug aufgeregt (hat gefusselt wie nur was). Von den Optionen, die ich hatte, erschien mir das dunkelbraun die beste.









Das Kleid ist der wunderbare Schnitt Past Patterns 031. Nachdem ich nicht das übliche Weiß, sondern eher ein ländlich-englisch-gedecktes Kleid haben wollte, habe ich sehr lange nach einem pa
ssenden Stoff gesucht. Eines Nachts habe ich bei einem amerikanischen Ebay-Händler traumhafte Baumwolle mit eingewebten Streifen gefunden. Ich glaube, ich hab mir noch nie soviel Mühe beim Nähen gegeben wie bei diesem Kleid...





Nachdem der Kinotermin recht spät im Jahr lag, nämlich am 31.10. (jaaa, Halloween, aber das war uns bei der Planung nichtmal bewußt) musste dann auf die schnelle noch ein wärmendes Darüber her. Also hab ich auf die Schnelle noch den Spencer-/Pelisse-Schnitt von Sense&Sensibility-Patterns angeschafft, nach dem Blättern im Buch "Fashion in Detail" erfreut festgestellt, dass dunkelblauer Samt "A" ist und den "Rest" Samt aus meiner Stofftruhe gefischt. Nach einigen Änderungen und Modifikationen war das Ergebnis zumindest von außen vorzeigbar. Das gute Stück ist natürlich erst in der Nacht vor dem Termin fertiggeworden, das Innenleben ist also eher chaotisch.
Bei Gelegenheit muss da noch irgendwie Zierrat drauf. Nachdem ich dafür aber weder Zeit noch Inspiration hatte, bleibt das Ding erstmal so, wie es ist.



  Bilder gibt es derzeit nur ein paar verfrorene, da es in dieser Nacht wirklich lausig kalt war. Ich war ziemlich froh, mich für was Warmes entschieden und dafür die Kopfbedeckung übersprungen zu haben. Irgendwann wird auch das geändert. Ansonsten war es ein sehr schöner Abend. Die einhellige Erkenntnis lautete im Übrigen, daß das eine ungemein bequeme Epoche ist. Das einzig unpraktische waren unsere modernen Strumpfhosen.

Sonntag, 3. Juni 2007

Rekonstruktion: Fertig!



Was lange währt...
Pünktlich zur Blauen Nacht wurde das gute Stück fertig. Es staucht einen optisch ziemlich zusammen, was an der Blende liegt... Aber wenn man es mit den zeitgenössischen Bildern vergleicht, dann ging es den Mädels damals auch nicht besser.



  




Nochmal zum Vergleich die Vorlagen:




Freitag, 18. Mai 2007

News

03.05.2007:
Ich habe heute mal etwas umstrukturiert, da das ganze nach einigen Neuerkenntnissen und Umentscheidungen doch etwas arg unübersichtlich geworden ist. Das werde ich in der nächsten Zeit noch fortsetzen.
Ansonsten: ich bastele Knöpfchen für das Leibchen des Rockes. Photos folgen natürlich!
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04.05.2007:
So, 3 m jetzt schon ehemals weißer feiner Baumwolle drehen gerade ein paar Runden in Begleitung von Simplicol "Arktis". Ich bin gespannt!
Leider war nämlich die blaue Baumwolle, die ich noch hatte und mit der ich das Färben umgehen zu können meinte doch eine ganze Ecke zu dunkel.
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05.05.2007:
Vorbereitungen für den Rock, Knopflöcher ans Leibchen fabrizieren (irgendwie schauen die nicht gut aus...), Annähen der Knöpfe.
Im Anschluß habe ich mal das Leibchen der Puppe angezogen, an der es irgendwie blöd sitzt. In der Oberweite und Unterbrustweite sind wir einfach nicht ganz kompatibel...
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10.05.2007:
Einraffen des Rockvorderteils, Vorbereiten der Stehfalten im Rückenteil. Die Spannung steigt.
Der Stoff für den Mutzen hängt immernoch im Keller...
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11.05.2007:
Leibchen und Rock sind eine engere Bindung eingegangen und nennen sich nun Leibchenrock.
Das Ganze schaut gar nicht so übel aus, auch wenn ich mit den Falten nicht 100%ig glücklich bin. Ob die Zeit noch zum Versäubern des Innenlebens reicht weiß ich noch nicht, ich habe aber beschlossen, das als Kür anzusehen, wenn ich die Pflicht geschafft hab.
Außerdem ist mir das weiße Schrägband ausgegangen.
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12.05.2007:
Heute nehm ich die Schürze in Angriff. Ich habe mich jetzt doch für das auf dem Bild gesehene Weiß und gegen das Dunkelblau mit Blümchen entschieden. Schon beim Anhalten der weißen Stoffbahn sieht jetzt alles erschreckend nach Dirndl aus. Ich hoffe, der Eindruck legt sich, wenn der Mutzen drüber ist.
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Die Schürze ist fertig, inzwischen sitz ich am Schnitt vom Mutzen. Das Gustenfelder Schema kann ich nur als Anhaltspunkt nehmen. Bis jetzt läuft´s ganz gut.
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So, der Schnitt = das Futter stehen soweit (abgesehen von der Blende, da mit die ungebleichte Baumwolle jetzt ausgegangen ist). Jetzt muss ich nur endlich eine Entscheidung bezüglich des blauen Stoffes treffen.
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Die Entscheidung ist FÜR den hellblauen Stoff gefallen, auch wenn der ein bißchen knallig ist. Der ist jetzt zugeschnitten, und die Rückenteile sind bereits samt Futter zusammengenäht. Morgen geht´s dann weiter.
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13.05.2007:
Der Mutzen wächst und gedeiht, der erste Ärmel ist drin, der zweite wird wohl gleich folgen. Danach muss ich mal die Blende zuschneiden und was das gute Stück sonst noch so braucht.
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14.05.2007:
Der Nähmarathon geht weiter...
Die Blende ist am Mutzen, und das Innenleben ist bis auf die Ärmel sogar versäubert. Das heißt, ich muß nur noch den unteren Abschluß und den Verschluß basteln, und die Ärmel auf die richtige Länge kriegen. Wenn dann noch Zeit ist können wir über Verzierungen reden.
Ach ja, das Ding staucht optisch ganz schön zusammen.
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16./17.05.2007:
Ach nee, ich hab endlich die Chemise gar versäumt... Damit hab ich ein endgültig fertiges Teil.
Ich hab auch das Schößchen vom Mutzen neu angenäht, diesmal symmetrisch ;-)
To do:
1.unterer Abschluß vom Mutzen
- erledigt!
2. Verschluß vom Mutzen
- ja! hält zu (habe total un-authentisch mit Haken- und Ösenband improvisieren müssen, weil Zeitnot) - jetzt ist mir auch klar, warum die Dinger so oft Gürtel haben. Es klafft unten leicht auseinander, was es sicher auch mit normalen Haken und Ösen getan hätte. Na gut, bau ich morgen eben einen Gürtel.
3. Posament auf die Blende vom Mutzen
- erledigt! (blÖde Borte!)
4. evtl. Leibrock versäubern
5. Fäden an der Schürze versäubern
6. Häubchen basteln
(auch wenn´s hier nicht hergehört: 7. den Kruseler fertigstellen)
18.05.2007:
FERTIG!!!