Samstag, 26. Dezember 2009
Aran Tam
Seit ich das Buch One Skein Wonders (darin lauter Sachen, die man aus einem Knäuel Wolle Stricken kann) gekauft habe, wollte ich immer die Aran Tam einmal stricken. Ich hatte doch Respekt vor dem Ding, weil es meine erste Strickmütze ist und ich generell immer dann, wenn etwas auch wirklich passen soll, ein wenig nervös bin.
Als mir dann auf der Seite der Wollwerkstatt Kiel die wundervolle Scottish Tweed Aran von Rowan in den Korb gesprungen ist, war alles klar. Allerdings war das schon ein arg knappes Unterfangen. Als zum Schluß die Bommel fertig war, hatte ich noch exakt 2m Wolle übrig. Aber ich liebe meine neue Mütze.
Samstag, 12. Dezember 2009
Neuigkeiten & Altlasten
Die nächsten Strickstücke sind fertig.
Auf die fingerlosen Pomatomus-Handschuhe bin ich besonders stolz. Das Muster mit seinen endlos vielen rechtsverschränkten Maschen war für meinen Geschmack nicht sooo schön zu stricken, aber das Ergebnis liebe ich einfach. Die Wolle ist Drops Silke-Tweed und fühlt sich mit über 50% Seide einfach toll an (Ich hab da auch noch ein paar Knäuel in grün *hüstel*).
Vorher hatte ich noch die Creeping Vines-Socken auf den Nadeln, wo sie in meinem üblichen Pausenzustand von 1 1/2 Socken übersommert haben. Das Baumwollsockengarn (Lana Grossa Meilenweit Cotton) hat sich wirklich toll stricken lassen.
Beide Strickmuster sind von www.ravelry.com
Montag, 30. November 2009
Handarbeits-Winteranfang
Kalendarischer Winteranfang ist langweilig. Astronomischer Winteranfang? Kann ja jeder.
Mein Winteranfang wird irgendwie eher vom ersten Sockenpaar des Jahres bestimmt. Deshalb bekommt das in diesem Jahr auch seinen Platz hier. Es ist das linke.
Das rechte.... befand sich im Zustand von "ein dreiviertel Paar Socken" seit 2 oder 3 Jahren im Dauerwinterschlaf, bis ich es gestern im Anschluss an das erste in einem plötzlichen Anfall von Ufo-Beseitigungswut wieder belebt habe. Insofern ein saisoneröffnender Doppelschlag. Ich hoffe, das sagt nichts über die Qualität oder Quantität des kommenden Winters aus...
Mein Winteranfang wird irgendwie eher vom ersten Sockenpaar des Jahres bestimmt. Deshalb bekommt das in diesem Jahr auch seinen Platz hier. Es ist das linke.
Das rechte.... befand sich im Zustand von "ein dreiviertel Paar Socken" seit 2 oder 3 Jahren im Dauerwinterschlaf, bis ich es gestern im Anschluss an das erste in einem plötzlichen Anfall von Ufo-Beseitigungswut wieder belebt habe. Insofern ein saisoneröffnender Doppelschlag. Ich hoffe, das sagt nichts über die Qualität oder Quantität des kommenden Winters aus...
Samstag, 21. November 2009
It´s not a headdress,...
... it´s a statement!
Ich habe Anfang der Woche an zwei Abenden die Herbstwolle zu einer Mütze verhäkelt. An sich schon ein Erlebnis, denn das letzte, was ich gehäkelt habe, war ein Kissenbezug irgendwann in den frühen 90ern (und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich ziemlich alt...). Weil ich auf die Schnelle keine Anleitung auf deutsch gefunden habe und nicht auch noch häkeln nur auf Englisch können wollte, habe ich einfach frei Schnauze feste Maschen im Kreis herum gehäkelt und gelegentlich zugenommen. Muster wollte ich ja eh keines, also war das okay.
Als das Ding etwa 25 cm Durchmesser hatte, ging mir auf, daß mir ziemlich schnell einfallen sollte, wie man beim Häkeln abnimmt, wenn ich nicht mit einer ziemlich alternativen Tischdecke dasitzen will. Ich bin alles in allem sehr verblüfft, weil das Ding doch sehr stark dem Vorbild (einer Mütze, die ich letztes Jahr gegen die frostigen Winde aus der ungarischen Tiefebene in Wien erstanden hatte) ähnelt. Auch sonst ist sie genau so geworden, wie ich sie haben wollte.
Ich habe Anfang der Woche an zwei Abenden die Herbstwolle zu einer Mütze verhäkelt. An sich schon ein Erlebnis, denn das letzte, was ich gehäkelt habe, war ein Kissenbezug irgendwann in den frühen 90ern (und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich ziemlich alt...). Weil ich auf die Schnelle keine Anleitung auf deutsch gefunden habe und nicht auch noch häkeln nur auf Englisch können wollte, habe ich einfach frei Schnauze feste Maschen im Kreis herum gehäkelt und gelegentlich zugenommen. Muster wollte ich ja eh keines, also war das okay.
Als das Ding etwa 25 cm Durchmesser hatte, ging mir auf, daß mir ziemlich schnell einfallen sollte, wie man beim Häkeln abnimmt, wenn ich nicht mit einer ziemlich alternativen Tischdecke dasitzen will. Ich bin alles in allem sehr verblüfft, weil das Ding doch sehr stark dem Vorbild (einer Mütze, die ich letztes Jahr gegen die frostigen Winde aus der ungarischen Tiefebene in Wien erstanden hatte) ähnelt. Auch sonst ist sie genau so geworden, wie ich sie haben wollte.

Als ich sie aufgesetzt habe, hat sich allerdings mit lautem Getöse Mr. Bob Marley in meinem Kopf eingefunden hat.
Mei, es hilft einfach nix. Nennt mich einfach Betty, Betty Marley.
Den eigenen Hinterkopf zu photographieren ist übrigens ein sehr unterhaltsames Unterfangen. Falls jemandem einmal langweilig sein sollten, kann ich diese sehr kurzweilige Beschäftigung wärmstens empfehlen. Bei mir musste schließlich der Teddy herhalten.
Sonntag, 15. November 2009
Herbstwolle
Gestern noch im Packerl, heute schon ein kleines Knäuel: Die angekündigte Herbstwolle ist fertig.
Sie besteht aus zwei verschiedenen Fasermischungen. Für den grüneren Teil habe ich blattgrüne Merino, blattgrüne Corriedale, flaschengrüne Merino, beiges Babycamel und goldgelbe Merino zusammenkardiert, der gold-rote Teil besteht aus zwei verschiedenen Rottönen Mohair, goldgelber Merino und einem ganz kleinen Anteil pflaumenfarbener Corriedale. Beide Mischungen wurden abwechselnd zu einem unregelmäßigen Garn versponnen, das ich im Anschluß mit unterschiedlichen Techniken mit einem goldgelben Faden verzwirnt habe. Ich habe auch ein paar Verdickungen hineingezwirnt.
Das Ergebnis sieht zwar aus jeder Richtung anders, aber ziemlich genauso aus, wie ich mir das Garn vorher vorgestellt habe. Bislang (ich will daraus erstmal eine Mütze machen und dann gucken, ob es noch einen passenden Schal geben wird) habe ich davon etwas über 100m, die 62g wiegen. Allerdings hatte ich es ursprünglich etwas dicker spinnen wollen, aber da hat mir wohl die graue Wolle im Vorfeld einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von der habe ich inzwischen 2 kleine gezwirnte Stränge, insgesamt 264 m bei nicht ganz 100g.
Als nächstes gibt´s dann was in Blautönen.
Sie besteht aus zwei verschiedenen Fasermischungen. Für den grüneren Teil habe ich blattgrüne Merino, blattgrüne Corriedale, flaschengrüne Merino, beiges Babycamel und goldgelbe Merino zusammenkardiert, der gold-rote Teil besteht aus zwei verschiedenen Rottönen Mohair, goldgelber Merino und einem ganz kleinen Anteil pflaumenfarbener Corriedale. Beide Mischungen wurden abwechselnd zu einem unregelmäßigen Garn versponnen, das ich im Anschluß mit unterschiedlichen Techniken mit einem goldgelben Faden verzwirnt habe. Ich habe auch ein paar Verdickungen hineingezwirnt.
Das Ergebnis sieht zwar aus jeder Richtung anders, aber ziemlich genauso aus, wie ich mir das Garn vorher vorgestellt habe. Bislang (ich will daraus erstmal eine Mütze machen und dann gucken, ob es noch einen passenden Schal geben wird) habe ich davon etwas über 100m, die 62g wiegen. Allerdings hatte ich es ursprünglich etwas dicker spinnen wollen, aber da hat mir wohl die graue Wolle im Vorfeld einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von der habe ich inzwischen 2 kleine gezwirnte Stränge, insgesamt 264 m bei nicht ganz 100g.
Als nächstes gibt´s dann was in Blautönen.
Mittwoch, 11. November 2009
Die Spinnsaison 2009/10
... ist bei mir inzwischen offiziell eröffnet. Nach Bordenau hat mich doch wieder ein gewisser Spinn-Drang erfasst, und nachdem ich sowieso meine Bestände wieder etwas aufstocken musste... *hust* Unter anderem ist mir dabei eine hellgraue Bambus-Woll-Mischung auf eine Bestell-Liste gehüpft, von der inzwischen 99g zu 265m (in gezwirntem Zustand) versponnen worden sind. Als kleiner Teaser erstmal soviel:
Außerdem warte ich auf eine größere Bestellung aus England, aus der ein Herbstgarn werden soll. Ich bin gespannt, ob die noch vor dem Frühling eintrifft.
Außerdem warte ich auf eine größere Bestellung aus England, aus der ein Herbstgarn werden soll. Ich bin gespannt, ob die noch vor dem Frühling eintrifft.
Montag, 12. Oktober 2009
Am Drücker
So manch einer musste es sich ja in letzter Zeit häufiger anhören: Ich habe eine neue Kamera. Die Wahl fiel nach langem Überlegen und Vergleichen auf die Lumix DMC-FZ50 von Panasonic, und so langsam werden wir beide warm miteinander. Ich hab mich damit bewußt gegen eine Spiegelreflex entschieden, nicht nur wegen der Kosten, sondern auch, weil ich mich kenne: ich bin keine arrangierende, sondern wiedergebende Knipserin, laufe durch die Gegend auf der Suche nach Motiven, die schnell von weit weg zu ganz nah wechseln können. Da hat mich die Aussicht auf´s Herumwuchten einer schweren Ausrüstung nicht wirklich überzeugen können. Und wenn ich ehrlich bin: auch an das Gewicht am oberen Ende der Bridge-Technik musste ich mich erst gewöhnen. Hier werde ich wohl nur selten oder zumindest nicht alle Ergebnisse zeigen, dafür habe ich einen Account bei der deutschen Fotocommunity angelegt. Trotzdem hier ein paar der ersten Bilder, die mir doch das Gefühl vermitteln "es wird". Die ersten größeren Tests habe ich am vergangenen Wochenende in den Nürnberger Hesperidengärten gemacht, denn: Statuen bewegen sich nicht. Weder selbstständig noch im Wind.
Hier in groß. In den letzten Tagen war ich beruflich in der Rhön, hauptsächlich in den Freilandmuseen von Fladungen und Tann, aber auch im Schwarzen Moor. Heimgekommen bin ich mit 494 neuen Experimenten mit der Lumix , dieses Mal mit etwas bewegungsfreudigeren Motiven. Darunter intensive Auseinandersetzung mit den Fladunger Hausgänsen
Groß sowie der örtlichen Insektenwelt auf den letzten Blühpflanzen des Jahres.
Bessere Qualität
Volle Größe
Das Schwarze Moor (bei dessen Besuch mir nahezu ununterbrochen Temple of the King durch den Kopf ging) präsentierte sich entsprechend eine Nummer düsterer:
Größer
Die Qualität der Bilder ist in der FC (Fotocommunity) besser, insofern haben die Links ihre Daseinsberechtigung. So langsam geht das alles in die richtige Richtung.
Hier in groß. In den letzten Tagen war ich beruflich in der Rhön, hauptsächlich in den Freilandmuseen von Fladungen und Tann, aber auch im Schwarzen Moor. Heimgekommen bin ich mit 494 neuen Experimenten mit der Lumix , dieses Mal mit etwas bewegungsfreudigeren Motiven. Darunter intensive Auseinandersetzung mit den Fladunger Hausgänsen
Groß sowie der örtlichen Insektenwelt auf den letzten Blühpflanzen des Jahres.
Bessere Qualität
Volle Größe
Das Schwarze Moor (bei dessen Besuch mir nahezu ununterbrochen Temple of the King durch den Kopf ging) präsentierte sich entsprechend eine Nummer düsterer:
Größer
Die Qualität der Bilder ist in der FC (Fotocommunity) besser, insofern haben die Links ihre Daseinsberechtigung. So langsam geht das alles in die richtige Richtung.
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